Facebook: Alte AGB und “neue” Kärntner Politiker
AGB-Aufreger: Social Network gibt Druck von Datenschützern und Usern nach.
Immer mehr Kärntner treten der Plattform bei und auch jede Menge Kärntner Politiker nutzen die Plattform für die Wahlen 2009. Aber wer steckt wirklich hinter so manchem Profil?
Die beliebte Community Facebook rudert zurück. Die auch von mir neben XING so gerne genutzte Plattform setzt seine alten Geschäftsbedingungen wieder in Kraft. Nachdem Datenschützer und Nutzer des sozialen Netzwerks in den vergangenen Tagen massiv gegen die kürzlich geänderten AGB protestiert hatten wurde der Druck auf die Betreiber nun offenbar zu groß.
Wie Facebook seinen Mitgliedern in einer kurzen Notiz mitteilt, gelten ab sofort wieder die ursprünglichen Bestimmungen. Darin heißt es, man kehre zumindest vorübergehend zu den alten Geschäftbedingungen zurück. Die Änderungen in den AGB hätten Facebook das Recht eingeräumt, alle je eingestellten Nutzerinformationen nach Belieben weiter zu verwenden – auch wenn ein Mitglied sich längst wieder von der Plattform abgemeldet hat. Demnach wäre ein vollständiges Löschen von Facebook-Profilen de facto unmöglich geworden.
Derzeit nutzen bereits über 175 Mio. Menschen weltweit das Social Network. Darunter sind mittlerweile auch sehr viele Kärntner Nutzer. Auffallend auch, daß die Politik diese Pattform immer mehr für “ihre Zwecke” nutzt. So posten einige Funktionäre fleissig ihre Beiträge, andere lassen posten. So hat eine Partei gleich Profile für ihre Kandidaten anlegen lassen, die von “Ghostwritern” betreut werden.
Aber der Kärntner Wahlkampf ist eben anders …